Bei der Entstehung, aber auch bei der Behandlung nehmen chronische Wunden eine Sonderstellung ein. Es handelt sich um Wunden mit verzögerter Wundheilung und langwierigem, kompliziertem Heilungsverlauf. Während der Therapie tritt die Entstehungsursache eher in den Hintergrund. Negative Begleitfaktoren beeinträchtigen häufig die Wundheilung. Von chronischen Wunden spricht man, wenn die Wunheilung einen Zeitraum von ca. 8 Wochen überschreitet.
Zu den häufigsten chronischen Wunden zählen u.a.:
- Das Druckgeschwür (Dekubitus)
- Das Gangrän
- Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris)
- Der diabetische Fuß
Alle diese genannten Wunden haben als Gemeinsamkeit den meist schlechten Allgemeinzustand des Patienten, metabolische Störungen oder Störungen der Durchblutung. Eine Erkenntnis, die wichtigen Einfluss auf die Therapieplanung hat.