Die unten angegeben sind Beispiele für Übungen, die Menschen bei Rückenschmerzen unter Anleitung eines Therapeuten durchführen können. Es sind exemplarische Übungen, die speziell auf Muskelgruppen wirken, die durch einen Bewegungsmangel in ihrer Funktion eingeschränkt wurden.
Die angegebenen Übungen werden vor allem von Therapeuten durchgeführt, die nach der Theorie des Dr. Walter Packi oder des Robin McKenzie arbeiten. Die angegebenen Übungen stellen mehr oder weniger eine "Modifikation" der McKenzie Übungen dar. Die jeweilige Modifiktion wird bei den Übungen besprochen.
Die Darstellung der Übungen dient lediglich der Information und sollten nur unter Anleitung eines Therapeuten durchgeführt werden, wenngleich Robin McKenzie einen Leitfaden herausgegeben hat, der eine Selbstanwendung ermöglicht (Buchtipp).
Menschen, die diese Übungen durchführen, müssen diese Übungen langsam, konzentriert und mit Bewusstsein durchführen und das letztendlich in der nötigen Anzahl. Dabei muss aber behutsam vorgegangen werden. Für alle Übungen bei Schmerzen gilt immer, dass nicht mit Gewalt geübt werden soll, sondern in Einklang mit dem Körper und dessen Möglichkeiten.
Der Schmerz wandert und zieht sich zurück:
Ein typisches Zeichen für eine Besserung während einer Bewegungstherapie nach Robin McKenzie ist die Änderung des Schmerzes. Während des Trainings können die Schmerzen sich ändern. Zu Beginn können sich die Schmerzen sogar noch verstärken. Meist ist der Schmerz im Kreuz lolkalisiert und strahlt von dort ins Bein aus. Wenn sich dieser ausstrahelnde Schmerz in den Rücken zurückzieht ist das ein GUTES ZEICHEN (siehe Abbildung). Dieses Zurückziehen des Schmerzes nennt man Zentralisation.
Die Verteilung der Übungen über den ganzen Tag ist ein wichtiger Aspekt des Trainings, Lieber mehr und dafür kürzer ist dabei die Devise.