Übung 2: Rückneigung Beine nach außen

 

Der Patient kniet sich wie unten auf der Abbildung auf den Boden oder eine dünne Unterlage hin. Diesmal jedoch zeigen die Unterschenkel nach außen.

Jetzt wird wieder der Oberkörper langsam zurückgeneigt bis es im Oberschenkel spannt. Dieses Spannungsgefühl muss jetzt genauso so wie bei der ersten Übung in ein Anstrengungsgefühl umgewandelt werden. Der Muskel wird dabei unter Spannung zurückgedehnt. Es darf auf keinem Fall passiv gedehnt werden, sondern die Muskeln quasi von der Zehenspitze über den Unterschenkel bis zum Oberschenkel müssen angespannt sein, wenn Sie sich zurücklehnen. Der Fussrücken mit dem Sie aufliegen muss richtiggehend in den Boden gedrückt werden. Wenn diese Übung richtig gemacht wird, ist sie sehr anstrengend und die Position kann nur für wenige Sekunden gehalten werden. Bei der Rückneigung muss die Aufmerksamkeit wirklich auf die Oberschenkelmuskulatur gelenkt werden, denn diese soll beeinflusst werden. Die Übung muss also konzentriert und bewusst vorgegangen werden.

Was geschieht bei dieser Übung?

Sinn dieser Übung ist es die wieder die Oberschenklmuskulatur zu beeinflussen. Die Außenrotation der Unterschenkel trägt der anatomischen Erkenntnis Rechnung, dass das Knieglenk bis zu einem gewissen Grade kein reines Scharniergelenk sonder im Prinzip auch ein Kugelgelenk ist und in begrenztem - aber wichtigen - Grad auch im Stande ist eine Drehbewegung durchzuführen.

 

weiter

Home