Die unten angegebenen Übungen sind solche, die von Therapeuten und Krankengymnasten angewendet werden, wenn sie nach der Therapie und den Ansätzen des Dr. Walter Packi arbeiten. Danben gibt es zahlreiche andere Therapieformen, die hier nicht näher besprochen werden. Die angegebenen Übungen dienen lediglich der Information. Die Übungen werden zu Beginn unter Anleitung eines Therapeuten geführt, danach werden diese Übungen meist vom Patienten selbständig durchgeführt.
Übung 1: Rückneigung Beine gerade
Der Patient kniet sich sich wie unten auf der Abbildung auf den Boden oder eine dünne Unterlage hin. Je härter je besser (leider!)

Jetzt wird der Oberkörper langsam zurückgeneigt bis es im Oberschenkel spannt. Dieses Spannungsgefühl muss jetzt in ein Anstrengungsgefühl umgewandelt werden. Der Muskel wird dabei unter Spannung zurückgedehnt. Es darf auf keinem Fall passiv gedehnt werden, sondern die Muskeln quasi von der Zehenspitze über den Unterschenkel bis zum Oberschenkel müssen angespannt sein, wenn man sich zurücklehnt. Der Fussrücken mit dem die Person aufliegt muss richtiggehend in den Boden gedrückt werden. Diese Übung ist wenn sie richtig gemacht wird sehr anstrengend und die Position kann nur für wenige Sekunden gehalten werden. Bei der Rückneigung muss die Aufmerksamkeit wirklich auf die Oberschenkelmuskulatur gelenkt werden, denn diese soll beeinflusst werden. Die Übung muss konzentriert mit einer Lenkung des Bewusstseins auf die zu beeinflussende Muskelgruppe durchgeführt werden.

Diese Übung wird auch von Patienten durchgeführt, die an Rückenschmerzen leiden, dort wird aber die innere Aufmerksamkeit auf die Bauchmuskulatur gelenkt, bei Hüftgelenksschmerzen hingegen auf die Oberschenkelmuskulatur. Es wird bei diesen Übungen immer angegeben worauf sich der Patient zu konzentrieren hat.
Was geschieht bei dieser Übung?
Sinn dieser Übung ist es wieder die Oberschenklmuskulatur zu beeinflussen. Diese wird durch die permanent sitzende Tätigkeit verkürzt und kraftlos. Bei dieser Übung wird die vordere Oberschenkelmuskulatur gestärkt und verlängert und die Beweglichkeit verbessert.
Wie oft wird diese Übung durchgeführt?
Diese Übung wird von den Personen, die an Schmerzen leiden möglichst oft durchgeführt. Ein Zyklus besteht aus etwa zehn Wiederholungen. Es wird also etwa zehn mal ein Rückbeugung durchgeführt, dann eine Pause. Wie oft diese Übungen am Tag durchgeführt werden hängt vom Ausgangszustand des Patienten zusammen. Vor allem mit zunehmenden Alter treten dies Arthroseschmerzen häufiger auf und es gilt vom Therapeuten den Vitalitätszustand des Patienten abzuschätzen. Um eine Wirkung zu erzielen wird es jedoch das Ziel sein, die Übungen sehr oft pro Tag (drei bis sechs mal ungefähr) durchzuführen. Da gerade die zweite Übung sehr anstrengend ist und nicht unbedingt leicht durchzuführen ist, hängt es sehr von den Möglichkeiten des Patienten ab ob diese Übungen durchgeführt werden können, oder andere Übungen notwendig werden.
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Infobox Knieschmerzen
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Bezeichnungen
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Knieschmerzen Patellaspitzensyndrom Kniearthrose
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Ziel
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Information über die Entstehung von Knieschmerzen sowie Übungen die bei Knieschmerzen angewendet werden können.
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Schlüsselwörter
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Knieschmerzen, Meniskusschaden, Kniearthrose, Arthritis am Knie, Patellaspitzensyndrom, Kniegelenksschmerzen, Springerknie, Gymnastik bei Knieschmerzen, Kniescheibenspitzensyndrom, Patellar apicitis, Tendinitis patellae, Tendinosis patellae, Übungen bei Knieschmerzen, Übungen bei Knieschmerzen, Gymnastik bei Kniebeschwerden
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