Was gilt es zu beachten bei Hüftschmerzen
Der erste Gang bei Hüftschmerzen ist derjenige zum Arzt. Hüftschmerzen sind nur ein Symptom, für das es viele verschiedene Ursachen gibt. Sehr oft handelt es sich bei Hüftschmerzen um ein sog. Arthrose, eine "Abnutzung" des Gelenks mit dem zentralen Symptom des Schmerzes bei Bewegung.
Die angegebenen Übungen dienen lediglich der Information. Es sind exemplarisch ein paar Übungen angeführt, die Menschen mit Hüftarthrose anwenden. Da diese Schmerzen nicht selten im Alter auftreten muss immer abgeschätzt werden, inwieweit die Übungen durchgeführt werden können.
So gibt es auch Situationen, in denen die Übungen nicht angwendet werden dürfen.
Die Übungen dürfen insbesondere nicht durchgeführt werden wenn:
- Eine Schwangerschaft vorliegt
- Wenn der Patient ein Kind ist: Hüftschmerzen beim Kind oder beim Jugendlichen gehören immer und unbedingt in die Hände eines Facharztes.
- Wenn die Ursache für die Beschwerden eine bösartige (maligne) Erkrankung ist.
- Wenn der Arzt eine Bewegungstherapie nicht erlaubt.
- Wenn ein Gelenkserguss vorliegt
- Wenn eine Gelenksentzündung vorliegt.
- Wenn eine Gelenksentzündung vorliegt.
Die angeführten Übungen verlangen von den Patienten meist etwas Geduld, nicht selten ist auch eine professionelle Anleitung notwendig. Die Übungen sind auch keine reinen Gymnastikübungen, sondern müssen mit Konzentration und sehr bewusst durchgeführt werden.
Die Übungen bei chronischen Hüftschmerzen
Die hier beschriebenen Übungen werden somit bei folgenden Schmerzzuständen im Bereich des Hüftgelenks angewendet werden:
- Arthrose im Hüftgelenk.
- Alle Hüftschmerzen ohne fassbare körperliche Veränderung (wenn kein Gelenkserguss vorliegt).
Bei der Durchführung dieser Übungen darf kein Gelenkserguss oder eine Entzündung im Hüftgelenk (Arthritis) vorliegen. Typische Symptome einer Gelenksentzündung sind z.B. Schmerzen im Kniegelenk, Schwellung, Überwärmung, Rötung und eine eingschränkte Beweglichkeit des betroffenen Gelenks. Bildet sich Flüssigkeit in der Gelenkshöhle entsteht ein Gelenkserguss. Bei Vorliegen der genannten Symptome dürfen diese Übungen nicht durchgeführt werden. Eine rasche ärztliche Abklärung ist unbedingt notwendig.
Grundsätzlich gilt auch bei der Hüftarthrose, dass jede Bewegung gut ist um die Schmerzen und den Krankheitsverlauf zu beeinflussen. Danben gibt es aber Übungen, die gezielt die Muskultur stärken und auf die Veränderungen eingehen, die durch einen Bewegungsmangel entstanden sind.