b) Die Atombindung
Neben der oben genannten Möglichkeit eines Atoms ein Elektron abzugeben oder aufzunehmen, gibt es noch eine weitere Möglichkeit für Atome, auf den gewünschten niedrigsten Energiezustand mit acht Elektronen in der äußersten Schale zu kommen: die Elektronenpaarbildung. Dabei teilen sich die Atome ein gemeinsames Elektronenpaar. Dies ist die bei weitem häufigste Bindungsform in der Natur.
Ein Fluoratom z.B. besitzt 7 Elektronen in der äußersten Hülle. Verbindet sich nun ein Fluoratom mit einem anderen Fluoratom, benötigen beide Atome jeweils nur ein Atom um auf die gewünschte Zahl von Acht zu kommen.
Dabei teilen sich die beiden Atome ihre Elektronen und gehen so eine Bindung ein. Das Sauerstoffatom muss schon 2 Atome teilen und geht somit eine Doppelbildung (oder zwei Einfachbindungen) ein. Bei Atombindungen bilden mindestens zwei Atome eine feste Bindung ein Molekül ist entstanden.