Insulin: Dieses Peptidhormon wird in von speziellen Zellen der Bauchspeicheldrüse (den Langerhans Zellen) hergestellt. Es wird zuerst als Vorstufe mit 114 AS produziert (Prä-Pro-Insulin), danach werden zunehmend AS abgespalten, das Proinsulin entsteht. Nun wird durch zwei Spaltungen das C-Peptid herausgeschnitten, dadurch wird das eigentlich aktive Insulin mit 51 AS frei wird, die durch zwei Schwefelbindungen (sog. Disulfidbrücken) miteinander miteinander verknüpft sind.
Andere Peptidhormone: Ein Hormon (griechisch: von horman - in Bewegung setzen) ist ein biochemischer Botenstoff. Hormone übermitteln innerhalb eines Lebewesens Informationen von einem Organ zum anderen oder von einem Gewebe zum anderen. Im Gegensatz zur hohen Geschwindigkeit bei der durch Nerven vermittelten Information können von der Hormonausschüttung bis zu ihrer Wirkung einige Sekunden bis Stunden vergehen. Viele Hormone sind Peptide. Beispiele hierfür sind das Insulin, welches den Blutzucker reguliert, oder das Parathormon der Nebenschilddrüse, welches die Calcium-Konzentration im Blut erhöht.
Peptid Antibiotika: Als Antibiotika werden Medikamente bezeichnet, mit denen Infektionskrankheiten behandelt werden, welche durch Bakterien hervorgerufen werden. Antibiotika hemmen Bakterien im Wachstum. Antibiotika werden in der Medizin gegen bakterielle Infektionen eingesetzt. Das Penicillin z.B. ist ein (abgewandeltes) Peptid.
Tierische Gifte: Im Bienengift befinden sich zahlreiche Peptide aus 18-26 AS, ebenso enthalten Schlangengifte Peptide welche als Nervengifte (Neurotoxine) wirken können.